Advent und Weihnocht - Zeit zan vaweil´n,
a wengal rost´n, nit nur jagln und eil´n.
Adventliche Stund´n gonz ondas gestoit´n
und ´s „mitanaund“ besinnlicha hoit´n.
Vier Kerz´n am Kraunz, dö mochan a Freid,
bet´n, singa und plaudan, dazua nimm da Zeit.
Wonn d´ Familie rund uman Tisch sitzt,
und Brotwürstl isst, daun wird nix mehr vamisst.
D´ Frau´n bochan Keks und strick´n mit Freid´,
a oida Brauch in da Vorweihnochtszeit.
Nur, hiatzt is ois nima so wias in Kindatog´n woa,
himmlische Engeal mit goidenem Hoor,
Hirt´n, Schafal, a Es´l, Kuha und a Stern,
dö Zeich´n möcht´n mia heut´ a nu so gern.
Im Hl. Laund, haum s´ a groß Ölend beinaund…
da Kriag is füa olli a groß´s Vaderb´n,
Ongst und Vazweiflung, losst Gefühle sterb´n.
Wia üwaleb´n - wonn Bomb´n und Kranat´n,
d´ Hoamat und ´s tägliche Leb´n üwaschatt´n?
Sinnlos sterb´n d´ Mensch´n, hungan und leid´n,
da Hoss tuat oillas scheid´n! Waun gibt ´s Fried´n?
Auf unsara Erd´, sand vü z´vü Kriegsherd´!
„Friede den Menschen auf Erden, die guten Willens sind“.
Leida, dö Weihnochts-Botschoft vawaht im Wintawind.
Der Lied- Wunsch für 2025, stammt vom +Theologen Dietrich Bonhoeffer:
Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen
mag. Gott, geht mit uns, am Abend und am Morgen und ganz gewiss, an jedem
neuen Tag! Frohe Weihnachten! Margarete Sickinger