In Gottes barmherzig´n Seg´n, woin mia dös Johr 2016 leg´n!
Heuer is a Schoitjohr, dös hoaßt, oan Tog mehr Zeit füa uns söm.

Januar bedeut´, dass z´ruckdenga und viri schau´n wichtig is.
Der 1. Monat im neich´n Johr, is wia a Eingong, wia a groß Tor.
Is´weiß in der Natur, zoagt´s Reh ihr Spur, is koat und d´Nos´n rot,
ess´n mia gern a Kletz´nbrot. Im Of´n brennt dös Hoiz mit Lust,
dö koate Zeit bringt an Frust, zu Weihnocht´n is Fruahjohr kemma,
schöner konn ma dös nit nenna. Is der Januar feucht und lau, dös
Fruahjohr trock´n rauh, taunz´n zu Sebastian d´ Muck´n, konn der
Bauer noch Futter guck´n. Scheint d´ Sonn´ am Liachtmeßtog dem
Pforrer auf ´n Oitor, is sechs Woch´n laung, ´s Fruahjohr in Gefohr.
Stürmt´s und schneit´s, is dö worme Zeit nit weit.
Da Fosching wird am 10. Februar beend´t, doch am 27. März, geb´n
mia uns zan Ostergruaß d´ Händ´. Der Lenz vertreibt den Winter glei,
gibt Föd und Wies´n frei, sonst tuat der Märzenschnee den Saaten
weh. Gibt´s im  März vü Regen, wird´s ihn im Sommer nit geben.
Is´ Maria Verkündigung schön und rein, wird dös Johr fruchtbor sein.
Steigt die Lerche stumm, nit hoch, kimmt a nosses Wetter noch.
Wonn d´ Brennnessel, Gänseblümchen, Veilchen und Märzenbecher
grea werd´n, konnst boid den Kuckuck hör´n.
Bauernregeln sog´n vü von der Natur aus, nit oiwei stimmt ois, owa
reima taun sö sö oillemoi…..

Margarete Sickinger

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