Es weihnocht schau, d´ Flocken foin gonz socht,
d´ Natur braucht ihr Ruha, es wird schau glei  Nocht.
Wonn olli Leut´ schlofan und im Hoizof´n  ´s Feuer glimmt,
is drauß´n koit, wei´ boid  ´s Christkind´ kimmt.

Wonn d´ Oma  mit dö  Enkel  Kekserl  bocht,
daun wird g´wutzlt, zaumpickt und g´locht.
Grod so, wia dös früha wor, da Weihnochtsduft steigt empor,
a friedlich, stadi  Zeit, dös wünscht sich a jeda heut´.
Tannenzweigerl sand  zan Adventkronz  bundn,
drei violette und oa rosa Kerz´n hot ma drauf g´ fund´n,
a Besinnung entsteht und  mia werd´n  z´fried´n.
Der Weihnochtsbaum steht g´schmückt im Zimmer,
dö Atmosphäre vergess´n mia nimmer.
In der Corona bestimmt´n Zeit, vagießt ma oft auf d´ Freud´,
owa dös glückli sei und bewusst a wengal  locha,
tuat dö Epidemie zum ertrog´n für uns leichta mocha.
Es is - wias is, mia werd´n ´s diszipliniert  übaleb´n,
vielleicht wer´n mia daunkbora, beim teil´n und  geb´n.
Vü Not gibt ´s überoi und oft wird während dess´n,
auf  ´s bitt´n und bet´n ah gonz vagess´n.
Wonn sö ois ändert und nix mehr is, wia ´s  amoi wor,
vatrau´n mia auf ´n Herrgott und glaub´n, wia je zuvor!

Harmonische Feiertage und ein gesundes  Jahr 2022!

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