Unser Hof steht am Berg, rundherum Wies´n und Woid - so, dass oan g´foit.
Dös is Hoamat, d´ Aussicht gonz schön, möcht´ nirgens sunst sein, bis zum Sterb´n  do bleib´n.

 

Im Mai schaut d ´Natur wunderbor aus, gern wondert so moncher in ´s Grüne hinaus,
d´ Obstbam mit rotweißer Blütnprocht, d´ Natur is richtig erwocht.
Am Woidraund dös Kitz und a Reh, ´s Haserl spitzt d´ Löffin voi Neugierd in d´ Höh´
und von der weit´, der Kuckuck schreit.

Weidmansheil, sog´n hiatzt d´ Jägersleut´. Wild hegen und bejagen, dös braucht vü Zeit.
Der Maibock ist legendär, Jäger schätz´n ihn sehr und überhaupt;
von „oben“ wird bestimmt, wos  ois zum Abschuss kimmt!

Der Bussard ziagt sein´ Flugkreis, d ´Luft is gonz lau, d´ Sun  scheint, der Himmel is blau.
Kondenzstreifen von dö Flieger sand wia  Stross´n, dös muaß ma wirk´n loss´n………

Es gibt Gewitter; boid donnert ´s, es regnet , es blitzt, dass oan schreckt und der Hund si unter´m Tisch versteckt.
Schau, dort der Regengbog´n hint´, der Dimbach und St. Georgen verbind´t - vielleicht ein Symbol, ein Zeich´n?
Mia g´hör´n irgendwia zaum -  weil seelsorglich werd´n olli von unser´m Hr. Pfarrer Rafal betreut.
Aufbruch und neuer Kirchenmut, die Gläubigen freut!

Der Maibaum am Morktplotz zoagt´s Brauchtum auf, zu dö bunt g´schmückt´n Kränze schaut jeder hinauf.
Nur am 1. Mai woas für d´ Dimbacher Leut´, aus mit der Freud´.
Vor´m  F. X. Müllerhaus is leer, koa  Maibaum mehr.
„Mostviertler Diebe“ haum unverhohl´n,  unser´n Mühlviertler Maibaum g´stoil´n!
In Gassen und Erlau, do gibt’s a schöni Bam.
Jo, und d´rinn in  Lind´n, kinnan  s´ a ean Maibaum nit find´n.
In memoriam – steht bei uns hiatzt im Ort, der  g´schmückte Baum va dort!
  Zweg´n der Gaudi und dass sie wos rühat, wird der „Maibam“ entführt.
Dös stöhn is a Sünd´, g´hört beicht und bereut, so dass dö Buße oigemein freut.
Zur Kirchenrenovierung  braucht die Pforr,  fleißige  Händ´ d´rum wird bestimmt, dass jeder zum Mithöfa kimmt.
So wird am End´ der  gonze  Schreck, nu zum guat´n Zweck!

Feste gibt´s zum Feiern: Hl. Florian/FF, Muttertag, Erstkommunion, Christi Himmelfahrt in jed´m Ort und zur Firmung fährt man fort.

Ab 13. Mai bis Oktober ist Fatimatag in uns´rer  Pforr´, do läut´n d´ Kirchenglock´n auf d´ Nocht,
es wird der Erscheinung Marias gedocht.
Im Mai wird d´ „Hümmimuatta“ b´sonders verehrt, weil sö bei uns dös Kapönbet´n  g´hört.

Zum Singen und Bet´n, do soist neamt net´n; owa dös braucht´s jo nit, jung und oit tuat gern mit.
D´ Woch´n vertrauensvoi unter´n Schutz der Friedenskönigin stön,
dös wünscht sich jeder für sei´ Arbeit und für´s  Familienleb´n!


Marienlied
Segne du Maria, Vater, Mutter, Kind,
segne alle Menschen die versammelt sind.
Deinen Muttersegen gib der ganzen Welt,
dass uns Gottes Liebe fest umfangen hält!
(bekannte Liedmelodie /535 - neue Str.)    *MS

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