In regelmäßigen Abständen werden Texte von einheimischen Autoren bereitgestellt.
Ebenso gibt es Zitate und Worte aus der Hl. Schrift; alles soll einfach „Zum Nachdenken“ anregen.
Der Mensch ist ein Naturwesen, das schon als Kleinkind wunderbar aufblüht. Erstes Plappern, zielgerichtete Augenblicke, bewusstes Festhalten und Kinderlachen wird zum Glücksgefühl für Eltern und Vertraute. Sich gut entwickeln, sich entfalten und das Leben sinnvoll gestalten, das ist ein Geschenk. Jeder von uns kann täglich neu aufblühen. Wie die Blume Sonne benötigt, braucht der Mensch Liebe. In der Pubertät erblühen Jugendliche mehr oder weniger, im Reifezyklus des Lebens gibt es ein wachsen, gedeihen und sich öffnen in viele Richtungen. Irgendwann erfüllt sich unsere Lebensreife, das Ziel des Daseins; ein Leben in Fülle!
Dös bäuerliche Lebn, wos ois gebn hot…
Maria Lichtmess und da Blosntog, dös woan früha „kirchliche Bauernfeita“. Heitzutog hot sie ois vaändat und da Bauernstaund hot in unsan Laund, irgend wia on Wertigkeit valorn. Früha, der Begriff is dehnboa, hot ma laundwirtschoftlich mit Rössa gwerkt und Räucher- Kerznrituale hots gebn. Zu Lichtmess, woa füa Dienstbotn a Wendetog, zwegn an neichn Oawatsplotz im Lebn.
Advent und Weihnocht - Zeit zan vaweil´n,
a wengal rost´n, nit nur jagln und eil´n.
Adventliche Stund´n gonz ondas gestoit´n
und ´s „mitanaund“ besinnlicha hoit´n.
Da Summa is a hoaße Zeit und oigemein sogn d´ Leut´:
„In da Nocht regnt ´s, am Tog scheint d´ Sun, ´s Weda passt,
do mog wos gedeihn und d´ Laundwirtschoft kau si gfrein“.
Jo, ´s Klima vaändat sö für olli af da Wöd,
Ostern ist Neubeginn
Auferstehen aus der Dunkelheit des Lebens
- aus den grausamen Kriegen und Konflikten
- aus der Verrohung der Gefühle
- aus den Ärgernissen des Alltags
- aus Traurigkeit und Verzweiflung
- aus dem Einerlei der Arbeitswelt
- aus der Einsamkeit des Herzens
- aus Ängsten und Ungewissheit
- aus dem Gefängnis des Egoismus.
Auferstehung, Neubeginn, Anfang und Ermutigung zum Leben!
In der Schöpfungsgeschichte heißt es: Macht euch die Erde untertan.
Gottes Auftrag an uns, ihn hat der Mensch gänzlich missverstanden. Der wohlgeordnete Kosmos kommt durcheinander, die Schätze der Erde werden ausgebeutet, menschliche Eingriffe ins Ökosystem sind tiefgreifend und die Natur leidet.